Familien und Kinder liegen lavera Naturkosmetik besonders am Herzen, nicht nur bei der Hautpflege. Seit März 2010 unterstützt lavera Naturkosmetik daher u.a. traumatisierte Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten und die Organisation medica mondiale. 2010 wird der medica mondiale Projektefonds gefördert.
Wer ist medica mondiale?
Seit 1992 und dem Krieg im Kosovo setzt sich die Gynäkologin Monika Hauser für traumatisierte Frauen ein, gründete 1992/1993 die Organisation und erhielt 2008 für ihr langjähriges Engagement den alternativen Nobelpreis.
In Krisen- und Kriegsgebieten werden Frauen und Mädchen immer wieder vergewaltigt und erfahren keinerlei Hilfe. Als „Beschmutzt“ ausgestoßen von den Familien oder dem Stamm, werden sie ausgegrenzt und erfahren fast immer neben der Vergewaltigung weitere Gewalt und Demütigung in der Familie. Ärztliche Betreuung fehlt ebenso wie die psychologische Aufarbeitung des Erlebten. Die Organisation medica mondiale, mit Sitz in Köln, setzt sich weltweit für traumatisierte Frauen und Mädchen in Krisengebieten und deren persönliches Schicksal ein. Diskret werden die Frauen und Mädchen medizinisch versorgt, behutsam und liebevoll werden sie psychologisch betreut mit dem Ziel, das Trauma zu verarbeiten und neuen Lebensmut fassen zu können. Durch eigene Frauenzentren bzw. Partnerorganisationen haben Frau Dr. Hauser und ihr kleines Team ein einzigartiges Hilfs-Netz-Werk aufgebaut.
Mehr unter www.medicamondiale.org
Die Laverana und lavera Naturkosmetik wurden 1997 gegründet. Lavera Naturkosmetik wird inzwischen in 35 Länder weltweit exportiert. Seit Gründung folgt die Laverana Grundsätzen, die heute unter dem Begriff CSR (Corporate Social Responsability) definiert werden. Sich über die vom Gesetzgeber geforderten Maßstäbe hinaus zu engagieren, sowohl bei den Inhaltsstoffen, Herstellungsverfahren bzw. der Unternehmensführung gehört für Laverana zur gelebten Selbstverständlichkeit. Über 300 Bio-Inhaltsstoffsstoffe werden verwendet, produziert wird mit Bio-Strom, verwendet werden besondere Verpackungen.
Die Laverana ist ein Familienunternehmen, bei dem jeder einzelne Mitarbeiter geschätzt wird. Es gibt keine starren Hierachien, jeder Mitarbeiter kann sich aktiv ins Unternehmen einbringen und Verantwortung übernehmen. Circa 70 % der Mitarbeiter sind Frauen, viele haben Familien und Kinder. Am 23.11. feiert Firmengründer Thomas Haase mit allen Mitarbeitern den lavera Geburtstag, einmal im Jahr laden das Geschäftsführer-Duo Thomas Haase und Klara Ahlers alle Angestellten und ihre Familien zu einem Kinotag ein. Fair Trade, menschliches Miteinander und ethische Grundsätze werden gelebt und sind Teil der Firmenphilosophie beim Umgang untereinander, mit den Kunden und Handelspartnern.
Sich für traumatisierte Frauen und Mädchen weltweit einzusetzen, ist ein Thema, das niemanden unberührt lässt und in der Öffentlichkeit nach wie vor eher ein Tabuthema ist. Die Medien berichten nur gelegentlich von den Zuständen vor Ort, meistens in einmaligen Meldungen, berichten aber selten und kontinuierlich von den Ausmaßen der Vergewaltigungen, die tagtäglich in Krisengebieten stattfinden. Frauen und Mädchen sind Soldaten und deren Gewalttaten schutzlos ausgeliefert und erfahren keinerlei Hilfe. Von einem Artikel in der Frauenzeitschrift „brigitte“ im Februar 2009 „Das Dorf der Frauen“ waren die Geschäftsleitung und viele Mitarbeiter sehr berührt – daher reifte der Entschluss, Frau Dr. Hauser und medica mondiale zu unterstützen und Frauen und Familien weltweit helfen zu wollen. Durch fest vereinbarte Spenden wird zunächst der Projektefonds von medica mondiale unterstützt. In 2010 werden insgesamt 4 Projekte unterstützt:
Weiterhin wird lavera Naturkosmetik zusammen mit allen Importeuren weltweit für die Organisation und ihren Einsatz in Krisengebieten werben und aktiv auf das einzigartige Engagement aufmerksam machen.
Zu Weihnachten wird es eine Geschenke-Box geben, von deren Verkauf jeweils 1 Euro für die Organisation medica mondiale gespendet wird. Weitere Aktionen folgen.