Infografik über die Einflüsse auf die Haut am Tag und in der Nacht

24H PFLEGEROUTINE FÜR SCHÖNE HAUT - RUND UM DIE UHR

Warum Sie auf die Bedürfnisse Ihrer Haut hören sollten. Tages- und Nachtpflege: Der Unterschied

Gehören Sie ebenfalls zu den Damen, die mehrere Cremetuben und -tigel zur Gesichtspflege für den Tag und für die Nacht besitzen? Fragen Sie sich auch von Zeit zu Zeit, ob nicht auch die Verwendung von nur einer Creme ausreichend wäre?

Tatsächlich ist es so, dass unser gesamter Organismus und somit auch unsere Haut ihren eigenen Biorythmus hat. Deshalb sind auch die Bedürfnisse unserer Gesichtshaut zur Tages- und Nachtzeit völlig unterschiedlich: Während die Haut am Tag vor vielen verschiedenen Umwelteinflüssen wie Stress, UV-Strahlung, Feinstaub aus der Luft, Temperaturschwankungen, Make up oder Wind geschützt werden muss, hat sie nachts Zeit, sich von den Strapazen des Tages zu erholen.

Um unsere Haut also frisch und strahlend aussehen zu lassen, sollte Ihre Tagespflege einiges können: Neben schützenden Eigenschaften soll sie ebenfalls genügend Feuchtigkeit spenden, die Haut beleben, sie mattieren und ein gesundes Aussehen verleihen. Während des Schlafs läuft die Zellerneuerung dagegen auf Hochtouren und der Körper kann sich voll und ganz auf die Regeneration konzentrieren. Am "Schönheitsschlaf" ist also doch mehr dran, als viele vermuten. Die Durchblutung der Haut wird nachts angekurbelt wodurch wertvolle Nährstoffe viel besser aufgenommen werden können. Die Haut hat Zeit, sich vom Stress des Alltags zu erholen und mithilfe einer pflegenden Nachtcreme neue Energie für den Tag zu tanken.

Perfekt auf den Pflegeanspruch Ihrer Gesichtshaut abgestimmt

Aufgrund dieser völlig unterschiedlichen Bedürfnisse ist eine individuell auf den Hauttyp angepasste Tages- sowie Nachtpflege unabdingbar.

Schon beim Entnehmen aus dem Tiegel der beiden Cremes wird ein deutlicher Unterschied in der Konsistenz deutlich. Die Nachtcreme ist reichhaltiger und dicker als die leichtere Rezeptur der Tagescreme, denn sie enthält stark pflegende und nährende Zutaten, die sich wie ein leichter Film auf die Haut legen, um sie bei ihrem nächtlichen Regenerierungsprozess optimal unterstützen zu können. Die leichte Pflegeformel einer Tagescreme zieht dagegen komplett in die Haut ein. Das ist auch gut so, denn wer träumt nicht von einem gesunden matten Teint? Eine fettende Textur, die tagsüber einen Film auf der Haut hinterlässt, ist daher eher störend und unangenehm. Wird die Tagescreme zusätzlich als Grundierung für Make-up verwendet, sollte diese nicht fetten, um die Poren nicht zu verstopfen und Pickel und Mitesser zu verursachen.

Serum: Wozu dient das Gesichtsserum in der Beautyroutine und wie wird es angewendet?

Sie verwenden bereits eine Tages-, Nacht- und Augencreme und fragen sich, wie Sie ein Serum in Ihre tägliche Gesichtspflege-Routine integrieren sollen? Wir klären Sie darüber auf, was das Besondere an Seren ist, wie und wann sie diese am besten verwenden.

Grundsätzlich gönnen Sie Ihrer Haut mit der Anwendung eines Serums immer etwas Gutes. Gesichtsseren gibt es für unterschiedliche Hautbedürfnisse, zum Beispiel Anti-Ageing-Seren, Seren für intensive Feuchtigkeit und zum Schutz vor schädlichen Umwelteinflüssen.

Gesichtsseren dienen überwiegend als ergänzende Pflege zur Gesichtscreme und werden immer unter der Tages- oder Nachtcreme aufgetragen. Die Reihenfolge der Anwendung ist sehr wichtig, weil die leichte Textur und hochkonzentrierte Wirkstoffformulierung des Serums sehr tief in die Hautschichten eindringt. 

Seren und Cremes unterscheiden sich also sowohl in der Textur und Konsistenz als auch in der Wirkung grundlegend. Während Cremes nur oberflächlich auf der Haut wirken und in die obere Hautschicht dringen, durchdringen Seren die Epidermis-Barriere, ziehen tief ein und regen die Aktivität der Zellen in der Lederhaut an. Cremes enthalten mehr Fette, um die Haut vor einem Feuchtigkeitsverlust zu bewahren, während Seren die Haut maximal mit Feuchtigkeit versorgen und komplett in die Haut einziehen. Ein Serum ist also kein Ersatz für Ihre Tages- oder Nachtcreme. Gerade für zu Trockenheit neigende Haut ist die zusätzliche Anwendung einer Creme unerlässlich. Bei einer eher öligen oder Mischhaut kann die Anwendung des Serums aber auch ohne die zusätzlichen Fette einer Tagescreme ausreichend sein. Für eine punktuelle Pflege von besonders strapazierten Hautpartien ist ein Serum übrigens ebenfalls sehr gut geeignet. 

Gönnen Sie Ihrer Gesichtshaut also gelegentlich oder auch täglich mit einem Serum eine Extra-Portion Pflege. Die Verwendung zielt durch die direkte Tiefenwirkung auf ein langanhaltendes Ergebnis der Hautverbesserung ab. Sie können sich nach 4 bis 6 Wochen schon auf ein sichtbares und spürbares Pflegeergebnis freuen.

Die empfindliche Augenpartie sanft gepflegt

Blinzeln, Zwinkern, Lachen oder Weinen - jeder Gefühlsausdruck beansprucht die Haut rund um unsere Augenpartie. Die Muskeln rund um das Auge sind für rund 10.000 Augenaufschläge pro Tag zuständig. Aufgrund des fehlenden Unterhautfettgewebes ist die Region rund um unsere Augen sehr dünn und daher besonders zart und empfindlich. Deshalb braucht sie also ein besonderes Pflegeprogramm. Um Reizungen der empfindlichen Bindehaut zu vermeiden, beinhalten die speziell für die Augenpartie entwickelten Cremes oder Gele weniger Parfum- und Duftstoffe, sind leichter als Gesichtscremes und ziehen schnell ein, um möglichst nicht ins Auge zu gelangen.

Gereinigte Haut bleibt länger jung und schön. Also gilt: Vor dem Schlafengehen unbedingt Abschminken. Dafür am besten ein Wattepad mit Gesichtswasser oder Reinigungsmilch tränken, leicht aufs Auge drücken und das Makeup mit sanften Bewegungen entfernen. Nicht reiben!

Durch die dünne zarte Haut unter den Augen kommen bläuliche Augenschatten, die infolge von Schlafmangel, Stress, ungesunder Ernährung oder schlechter Durchblutung entstehen können, leicht zum Vorschein. SOS-Pflege-Helfer, wie Concealer oder Cremes mit lichtreflektierenden Pigmenten, verstecken die unschönen Schatten im Handumdrehen.

Tipp: Zur Belebung und Linderung von Schwellungen die Augencreme im Kühlschrank lagern!

Bleibt noch die Frage, ab welchem Alter eine Augencreme verwendet werden sollte? Ab Mitte zwanzig nimmt die Kollagenproduktion stetig ab, sodass sich erste Trockenheitsfältchen bilden können. Straffende und feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe polstern auf und helfen der Haut elastisch zu bleiben. Die einfachste Antwort verrät der Blick in den Spiegel: Sobald erste Veränderungen sichtbar sind, am besten morgens und abends eine Augencreme verwenden.

DAS OPTIMALE 24H-HAUTPFLEGEPROGRAMM

Morgens
  • Wasser trinken: Füllt die Wasserreserven & polstert die Haut auf
  • Wechselduschen: Sorgen für einen frischen, strahlenden Teint
  • Tagescreme: Schutz gegen Umwelteinflüsse
Mittags
  • leichtes Mittagsessen: gegen das Verdauungstief
  • Talgproduktion läuft auf Hochtouren: Puder für matten Teint
  • Bei starker Sonneneinstrahlung Sonnencreme verwenden 
Abends
  • Reinigung: Make-up, Talg, Schmutz unbedingt entfernen
  • Gesichtswasser: klärt die Poren und löst alle Rückstände
  • 1-2 x /Woche klärendes Peeling oder pflegende Maske 
Vor dem Schlafen
  • ca. 25 Minuten vor dem Schlafen Augen- und Nachtcreme auftragen
Produktempfehlung Tagescremes
Produktempfehlung Nachtcremes
Siegel, durch das zertifizierte Naturkosmetik erkennbar wird
Siegel steht für den Einsatz von eigens hergestellten Pflanzenwirkstoffen)
Siegel wird vergeben an 100% vegane Produkte, vergeben von der Vegan Society England, steht für einen tierversuchsfreien Produktionsprozess
Siegel zeigt die Herkunft der Produkte an: entwickelt und hergestellt in Deutschland
Siegel steht für laveras Haltung gegen Tierversuche
*Seit März 2013 gilt in der EU ein Tierversuchsverbot für kosmetische Mittel.
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