Sandstrand Meer Brandung im Sommer

Mineralische Lichtschutzfilter

Mineralische und synthetische Lichtschutzfilter funktionieren nach unterschiedlichen Wirkprinzipien. Synthetische Lichtschutzfilter verbinden sich mit dem Hautfett und wandeln das Sonnenlicht in Wärme um, die über die Haut abgeleitet wird. Bis sich der Sonnenschutz vollständig entwickelt hat, vergeht einige Zeit. Mineralien wie z. B. Titandioxid und Zinkoxid liegen dagegen auf der Haut auf und reflektieren die einfallenden UV-Strahlen wie ein Spiegel das Licht. Diese natürlichen Lichtschutzfilter wirken sofort nach dem Auftragen und sind nicht hormonaktiv.

Wie wirkt der mineralische Lichtschutz?

 Der von lavera entwickelte mineralische Lichtschutzfilter wird in der Fachwelt als physikalischer Lichtschutz bezeichnet. Unser Auge nimmt die Mineralien, also die Pigmente in der Emulsion, durch die Lichtreflexion auf der Haut als weißen Schimmer wahr, d. h. die Haut erscheint weißer und weniger glänzend als bei der Verwendung synthetischer Sonnenschutzmittel.

Mehr zur UV-Strahlung

Sonne tut in Maßen gut: Ihr Licht ist unsere wichtigste Quelle für das wichtige Vitamin D, ihre Wärme sorgt bei den meisten Menschen für ein wohliges Gefühl. Neben allen positiven Wirkungen hat die Sonne auch ihre Schattenseiten: Die meisten Schäden an unserer Haut und auch ein wesentlicher Teil der Hautalterung sind auf die Sonneneinstrahlung – sogenannte UVA- und UVB-Strahlen – zurückzuführen. Daher ist es wichtig, sich ausreichend davor zu schützen.


Boot im  Meer in der Naehe von Felsen

UVA-Strahlen

Langwellige UVA-Strahlen (320 bis 400 Nanometer) dringen wesentlich tiefer in die Haut ein und können strukturelle Veränderungen der Hautschichten auslösen. Die Folge ist eine vorzeitige Hautalterung. Außerdem verstärken UVA-Strahlen die schädlichen Wirkungen der UVB-Strahlen und erhöhen dadurch das Risiko eines Sonnenbrandes bis hin zu Hautkrebs.

UVB-Strahlen

Kurzwellige UVB-Strahlen (290 bis 320 Nanometer) durchdringen die oberste Hautschicht, die Epidermis, und schädigen die Zellen. Sie bräunen unsere Haut und sind auch für Sonnenbrand verantwortlich.

Mallorca-Akne 

Die so genannte Mallorca- oder Sommer-Akne äußert sich durch kleine aber stark juckende Hautflecken, Pickelchen oder Knötchen, die sich vor allem am Oberkörper bilden. Betroffen davon sind meist Frauen zwischen 20 und 40 Jahren. Die Ursache für die Mallorca-Akne ist noch nicht erforscht, als Auslöser gilt jedoch das Zusammenwirken von UVA-Strahlen und den Bestandteilen fetthaltiger, herkömmlicher Sonnenschutzmittel. Menschen, die zur Mallorca-Akne neigen, wird empfohlen, mineralische Produkte wie die lavera Sensitiv Sonnencremes zu verwenden.

Sonnenallergie

Die Mallorca-Akne wird übrigens oft mit der Sonnenallergie verwechselt: Hier ist jedoch nicht der falsche Sonnenschutz der Auslöser, sondern viel eher der Verzicht auf jegliche Sonnenschutzprodukte. Die ungeschützte Haut reagiert überempfindlich. Weshalb einige Menschen so reagieren, ist auch in diesem Fall noch nicht geklärt.

Hauttypen & Umgang mit der Sonne

Jede Haut hat ihre Eigenschutzzeit. Das ist die Zeitspanne, in der die Haut draußen keinen Schaden, wie zum Beispiel einen Sonnenbrand, davon trägt. Die verschiedenen Hauttypen können in 6 Kategorien eingeteilt werden (siehe unten).

Mit nachfolgender Formel kannst du deine individuelle Sonnenschutzzeit für den verantwortungsvollen Umgang mit der Sonne besser einschätzen:

Eigenschutzzeit x Lichtschutzfaktor = möglicher Aufenthalt in der Sonne

Beispiel Hauttyp 1: Ca. 10 Min. x LSF 20 = 200 Min. = 3 Std. 20 Min. möglicher Aufenthalt. Die Schutzzeit der Haut ist für den Tag verbraucht. Bleib trotz Verwendung eines Sonnenschutzmittels daher nicht zu lange in der Sonne.

Welchen Hauttypen habe ich?

Hauttyp 1

Hat sehr helle Haut mit Sommersprossen, oft blaue Augen und rötliche oder hellblonde Haare. Nach ca. 5 bis 10 Minuten in der Mittagssonne bekommt dieser Hauttyp bereits einen Sonnenbrand. Er wird in der Regel auch nicht braun.

Hauttyp 2

Hat helle Haut und graue, grüne oder blaue Augen und blonde oder dunkelblonde Haare. Die Haut rötet sich nach ca. 10–20 Minuten, wenn sie nicht sonnengewöhnt ist. Dieser Hauttyp wird nur langsam braun, der Grad der Bräunung ist minimal.

Hauttyp 3

Wird fortschreitend braun, hat meist dunkelblonde oder hellbraune Haare und graue oder braune Augen. Dieser Hauttyp kann sich ca. 20 bis 30 Minuten in der Sonne aufhalten, ehe ein Sonnenbrand auftritt.

Hauttyp 4

Bleibt mit seiner bräunlichen oder olivfarbenen Haut weitgehend vom Sonnenbrand verschont, hat meist dunkle Haare und braune Augen, wird schnell deutlich braun. Die Haut rötet sich beim Sonnenbaden erst nach mehr als 30 Minuten.

Hauttyp 5

Hat hellbraune oder dunkle Haut, braune Augen sowie schwarzes Haar und bräunt in der Sonne schnell. Sonnenbrand tritt bei diesem Hauttypen kaum auf, der Eigenschutz liegt bei mehr als 90 Minuten.

Hauttyp 6

Dieser Hauttyp hat dunkelbraune Haut, die beim Sonnenbaden sehr schnell zusätzliche Bräune gewinnt. Sonnenbrand tritt praktisch nie auf. Auch hier liegt der Eigenschutz bei mehr als 90 Minuten und übertrifft den von Hauttyp 5 meist noch.

Was ist der Lichtschutzfaktor?

Der Lichtschutzfaktor (LSF) gibt an, wie gut ein Sonnenschutzmittel vor UVB-Strahlung schützt. Auf einem Produkt findet sich sowohl der LSF als Zahlenwert als auch die zugehörige Schutzklasse (z. B. „hoch“ oder „sehr hoch“). Auch Sonnenschutzmittel mit einem sehr hohen Lichtschutzfaktor bieten keinen absoluten Schutz vor UV-Strahlung.

Sonne mit Sonnencreme gemalt auf Rücken einer Frau im Badeanzug mit Sonnenhut und Sonnenbrille

Häufige Fragen

Vor dem Sonnen großzügig auf die Haut auftragen. Bei einem durchschnittlich großen Erwachsenen sind das ca. 20–30 ml (6 Teelöffel). Geringere Auftragsmengen reduzieren die Schutzleistung.  Auch Sonnenschutzmittel mit sehr hohem Lichtschutzfaktor bieten keinen vollständigen Schutz vor UV-Strahlen. Bleib daher trotz Verwendung eines Sonnenschutzmittels nicht zu lange in der Sonne und meide intensive Mittagssonne.

Empfindliche Baby- und Kinderhaut sollte grundsätzlich keiner direkten Sonneinstrahlung ausgesetzt werden. Wir empfehlen für Kleinkinder ab 6 Monaten ein parfürmfreies Sonnenschutzprodukt, wie z.B. die lavera Sensitiv Sonnenlotion KIDS LSF 50. Kinderhaut ist dünner als die Haut von Erwachsenen, sie kann nicht so viele Pigmente bilden und besitzt dadurch weniger Eigenschutz. Ein sehr hoher Lichtschutzfaktor ist für die sensible Kinderhaut daher sehr wichtig. Verwende zusätzlich zu einem Sonnenschutzprodukt schützende Kleidung und eine Kopfbedeckung. Grundsätzlich gilt: weite und dunkle Kleidung schützt besser als enge und helle.

Im Schatten trifft noch immer fast die Hälfte des direkten Sonnenlichts auf die Haut. Daher gilt auch dort: Sonnenschutzmittel verwenden!

Selbst dreißig Zentimeter unter dem Wasser ist unsere Haut noch UV Strahlung ausgesetzt. Beim Baden im Wasser bleibt die Haut durch das Wasser kühl, obwohl die Sonnenstrahlen sie noch erreichen und täuscht so eine falsche Sicherheit vor UV Strahlen vor. Verwende daher wasserfeste Sonnencremes.

Besonders nach dem Schwimmen, Schwitzen oder Abreiben mit dem Handtuch sollte der Sonnenschutz erneuert werden, um die gewünschte Schutzleistung aufrecht zu erhalten. Creme daher regelmäßig nach.

Nanomaterialien sind chemische Stoffe oder Materialien mit einer Partikelgröße von 1 bis 100 Nanometern (nm) in mindestens einer Dimension. Durch Inkrafttreten der neuen EU-Kosmetikverordnung müssen seit 2013 diese Partikel, die zwischen 1 und 100 nm liegen, in der Inhaltstoffliste von Sonnenschutzmitteln mit dem Begriff „nano“ deklariert werden*, z. B. Titandioxid (nano)*. 


* IKW Industrieverband Körperpflege- und Waschmittel e. V.

Nahaufnahme einer SOnnenblume gelbe Bluetenblaetter

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Unsere natürlichen Wirkstoffkompositionen sorgen für zuverlässigen Schutz ohne Hautirritationen. Die nachhaltigen Verpackungen bestehen zu einem großen Anteil aus Recycling-Materialien und die Sonnenschutzformel ist mit dem hawaiianischen Riffgesetz konform. 

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