Nachhaltig wohnen und einrichten – so klappt es auch mit kleinem Budget

14.02.17_Lavera_Minimalismus_DekoMöbel_Blogslider_DE

Wer sich für den Kauf von Naturkosmetik entscheidet, tut damit nicht nur seiner Haut etwas Gutes, sondern auch der Umwelt und dem produzierenden Gewerbe. Die Inhaltsstoffe werden zumeist aus schonendem Bio-Anbau gewonnen. Sämtliche Beteiligte im Produktionsprozess arbeiten unter sozialen Standards und werden fair entlohnt.

Für mich ist genau dieser Dreiklang – besser für mich, besser für andere, besser für die Umwelt – ausschlaggebend. Sicher sind vielen von Euch genau diese Dinge ebenfalls ein Anliegen. Der Griff zur Naturkosmetik im Handel ist somit eine ganz bewusste Entscheidung. Dieser Weg endet zumeist nicht am Kosmetikregal. Lebensmittel kauft man gezielt regional, saisonal und bio. Bei Mode legt man Wert auf faire Produktion und nachhaltige Materialien. Die Auswahl in diesen Bereichen ist groß und der Bezug, zumindest in Großstädten, selten ein Problem.

Beim Thema wohnen bzw. Einrichtung wird es schon etwas schwieriger. Die Anzahl  von Anbietern nachhaltig gefertigter Möbelstücke und Dekoration ist noch recht überschaubar. Zudem sind die Preise nicht für jedes Budget geeignet.

In Sachen nachhaltige Einrichtung setze ich daher seit einigen Jahren auf Second Hand und Vintage. Ich bin ein großer Fan alter Möbel aus den 40er bis 60er Jahren. In meiner Wohnung finden sich daher diverse Möbelstücke aus dieser Zeit. Eine Couch, ein Spiegel und ein kleines Sideboard von meiner Oma, ein Schreibtisch und diverse Lampen aus Antikläden, Cocktailsessel und eine Schminkkommode mit Flügelspiegel vom Trödelmarkt. Die meisten Teile waren echte Schnäppchen. Dazu passend besitze ich viele Glaswaren als Deko aus dieser Zeit. Bilderrahmen und andere Dekoartikel kaufe ich überwiegend für ein paar wenige Euro (oder sogar Cent) auf Floh- und Antikmärkten.

Manch eine Ecke in meiner Wohnung vermittelt tatsächlich den Anschein, als würden wir uns noch in den 60ern befinden. Lediglich moderne Technik, Grafiken und Kunstdrucke negieren diesen Eindruck. Auflockern kann man das Ganze durch ein paar neuere Möbelstücke, Pflanzen und farbige Akzente. Natürlich trifft dieser Wohnstil dennoch nicht jedermanns Geschmack. Absolut verständlich!

 

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Vielleicht liegt es ja nur an der Farbpalette? Zwar sind meine Polstermöbel und einige Lampen bunt, doch ich gebe zu, dass auch ich nach ein paar Jahren von manch einem meiner alten Lieblinge etwas gelangweilt bin. Die Farbscala der Holzmöbel reicht eben gerade einmal von Hell- bis Dunkelbraun. Voraussichtlich werde ich in diesem Jahr noch umziehen, dann bekommen einige der guten Stücke einfach einen neuen Anstrich in Weiß oder diversen Candy Colours. Ich freue mich schon auf eine hellblaue oder rosafarbene Schminkkommode, die dennoch den Charme eines alten Möbelstücks innehat.

Doch auch wem Vintage so gar nicht zusagt, der kann mit Second Hand-Käufen auf seine Kosten kommen. Und das gleich im doppelten Sinne. Viele Stücke bekannter Möbelhäuser findet man online aus zweiter Hand z.B. auf Seiten für Kleinanzeigen oder in bestimmten Gruppen sozialer Netzwerke. Die Teile sind meist gut erhalten und kosten zudem nur noch einen Bruchteil des Originalpreises.

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Nachhaltig wohnen geht also auch mit kleinem Budget. Zudem macht die Jagd auf die besten Stücke und Schnäppchen auf dem Antikmarkt richtig Spaß. Ich hoffe, ich konnte Euch ein wenig inspirieren und vielleicht habt Ihr ja auch noch ein paar Tipps für mich.

Liebst!

die Jess

 

Jess, 31 Jahre, begeisterungsfähige Optimistin, liebt tanzen und ihre Wahlheimat Leipzig. Seit 2011 schreibt sie auf dem ALABASTER BLOGZINE mit viel Herzblut über die Themen Naturkosmetik sowie Eco & Fair Fashion.

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