Leichtes Gepäck – Die Abkehr vom Überfluss

Blogbeitrag Marie von den Benken über die Abkehr vom Überfluss

Die Modebranche folgt einem ziemlich klaren Zyklus. Es gibt große Sommer- und große Winter-Kollektionen und dazwischen sogenannte Cruise-Kollektionen. Und zweimal im Jahr tourt der Fashion-Zirkus durch die großen Mode-Metropolen. New York, London, Mailand, Paris. Den Auftakt der jeweiligen Saison findet traditionell in Berlin statt. Auch diesen Juli gastiert der Modezirkus wieder in Berlin.

Die Fashion Week steht wieder vor der Tür und so besteht mein derzeitiger Alltag in erster Linie darin, etliche Mails von potentiellen Kooperationspartnern, PR-Agenturen und Designern zu bearbeiten, mich durch LookBooks zu klicken, Outfits zusammen zu stellen und zu planen, wie man möglichst viele der sich sehr oft überschneidenden Shows, Events, Dinner und Défilés in diesen hektischen fünf Tagen unter einen Hut bekommen kann. Wie immer rennt die Zeit und plötzlich sind es nur noch wenige Tage, bis die ersten Fittings bei Designern anstehen und die Fashion-Karawane ihre Reise durch die Hauptstadt beginnt.

Eigentlich kein guter Zeitpunkt für einen Ausflug über das Wochenende. Aber die Verwandtschaft trifft sich im Weserbergland, wo Teile meiner Familie geboren wurden und uns ihre Geburtsorte und die Schönheit der Natur zeigen möchten. Wer kann da „nein“ sagen? So siegt der Wunsch nach einer kurzen Auszeit in der Natur mühelos gegen den Professionalitäts-Impuls „Nein, keine Zeit“.

Reise in die Vergangenheit

Nun sind wir also hier, eine Woche vor der Fashion Week. Vor mir in unserem Zimmer liegt mein Koffer und mir fällt auf, dass ich für die drei Tage eigentlich viel zu wenig Kleidung eingepackt habe. Und gleichzeitig erinnert es mich daran, wie einfach das Leben sein kann. In einem positiven Sinne. Denn ich muss morgen sicherlich zum ersten Mal seit vielen, vielen Monaten nicht lange überlegen, was ich anziehe. Fast ein wenig erleichtert stelle ich fest: Dieses Wochenende geht es mal nicht um Konsum, um Oberflächlichkeiten, um Erfolg oder Selbstdarstellung. Ich möchte einfach die Natur genießen, eine Ahnung davon bekommen, wie man in Deutschland vor 50 Jahren gelebt hat und damit vor allem auch einige der wichtigsten Menschen in meinem Leben noch besser kennen lernen. Ihre Wurzeln, die Felder, Flüsse und Täler ihrer Kindheit. Impressionen einer Zeit, die nur eine Generation entfernt ist und doch wie eine völlig andere Welt wirkt. Aufgewachsen ohne Internet, ohne Handys. Als Fernseher Luxus waren und Fernreisen ein Privileg der Superreichen. Ich tausche meine Schminktasche und mein Glätteisen für dieses Wochenende gegen Rapsfelder und Erzählungen über die 60er Jahre vor den Toren des Ruhrgebietes.

Die Einfachheit der Dinge

Marie von den Benken

Auch meine Haut bekommt in diesen Tagen nur das, was sie wirklich benötigt. Die lavera basis sensitiv Pflegeserie mit dem Besten aus der Natur ist eine simple, nachhaltige Pflege, die auch für sensible Haut geeignet ist. Vor allem, da sie keine überflüssigen Inhaltsstoffe enthält. So wird meine Haut optimal auf den bevorstehenden Schmink-Marathon während der Fashion Week vorbereitet. Die Pflegeroutine mit der basis sensitiv Pflegeserie besteht dabei aus drei einfachen Schritten:

  1. Die Reinigung mit der Reinigungsmilch oder dem Waschgel. Wenn ihr eher trockene Haut habt, dann ist die Reinigungsmilch das Richtige für euch. Das Waschgel ist ideal für normale und Mischhaut.
  2. Die basis sensitiv Tagescreme gibt es ebenfalls in einer leichteren und einer reichhaltigeren Variante. Für Mischhaut ist die Feuchtigkeitscreme ideal, für trockene Haut die Reichhaltige Feuchtigkeitscreme.
  3. Für die Nacht oder als Maske für den Extra Pflege Boost zwischendurch nehmt ihr die basis sensitiv Nachtcreme.

„Denn eines Tages, fällt dir auf
Es ist wenig, was du wirklich brauchst
Also nimmst du den Ballast
Und schmeißt ihn weg
Denn es lebt sich besser
So viel besser
Mit leichtem Gepäck“

Silbermond schallt aus dem Radio, während wir die Hügel zum nächsten Aussichtspunkt entlangfahren. Ich denke an meinen Dachboden und meinen Kleiderschrank. Beides quillt über vor Kleidern, Jacken, Pullovern, Hosen, allen erdenklichen Sachen und Accessoires. Noch im Auto nehme ich mir fest vor, nach der Fashion Week auszumisten – für mich selbst, und auch der Nachhaltigkeit willen. Veränderung fängt immer bei einem Selbst an. Wenn wir uns nicht ändern – jeder Einzelne genau wie die gesamte Gesellschaft, die Politik, die Industrie, auch die Fashion-Welt – werden wir die Erde nicht retten können. Dinge im Überfluss zu haben, die man nicht braucht, viel zu viel für eine viel zu lange Zeit zu horten, ist sicher nicht der richtige Weg. Unnötiger Konsum, Fast Fashion, Überflussgesellschaft.

Ikonen statt Trends!

lavera basis sensitiv Pflegeserie. Waschgel, Reinigungsmilch, Feuchtigkeitscreme, reichhaltige Feuchtigkeitscreme, regeneriedende Nachtcreme
Ein fantastisches Designerkleid ist für mich Kunst. Ich gebe zu, dass ich Luxus mag. Ich mag elegante Hotels, schönen Schmuck oder tolle Restaurants. Die neuste Mascara und Ampullen. Ich fahre ab und an Auto, manchmal kann ich auch Flugreisen nicht vermeiden. Ich habe viel zu viele Dinge, die ich gar nicht jeden Tag benutze. Oder wenigstens jede Woche. Ist Konsum also schlecht? Konsumiere ich zu viel? Ist die Mode- und Beautyindustrie letztendlich nur ein Produkt unseres Hangs zur Oberflächlichkeit?

Ich denke nein. Die Mode- und Beautyindustrie deckt natürlich mehr ab, als unsere Grundbedürfnisse. Sie kann manchmal oberflächlich wirken und auch nutzlos oder unnötig. Jedoch ermöglicht sie uns, uns selber zu finden, uns wohler zu fühlen, uns auszudrücken und unsere Individualität, unseren Typ möglichst optimal zu unterstreichen. Ich kenne keinen Menschen, der sich nicht besser, selbstbewusster und sogar kreativer und leistungsfähiger fühlen würde, wenn er sich selbst attraktiv findet. Wenn er das Gefühl hat, sich genauso gekleidet und zurecht gemacht zu haben, wie er sich am wohlsten fühlt.

Wie bei den meisten Dingen im Leben sollte man aber das richtige Maß finden und nicht nur im Überfluss leben. Für die Mode gilt: Ich kaufe mir lieber ein Teil, das fair aus guten Materialien produziert wurde und das ich auch in zwei Jahren noch schön finde, als sklavisch das nächstbeste Must-Have-It-Piece haben zu müssen, schnell zu konsumieren und so lediglich einen sehr vergänglichen Moment zu schaffen. Ikonen statt Trends!

Naturkosmetik verändert die Welt

Marie von den Benken mit lavera Naturkosmetik basis sensitiv Feuchtigkeitscreme in der Hand

So ist eine Art „Detox“ von zu viel Konsum sowohl für den Köper als auch für den Geist ab und an wichtig, um zu merken, wie viel schon in einem selbst steckt und so viel von außen gar nicht mehr benötigt wird. Um sich dann mit einem neuen Bewusstsein auch mal wieder etwas Besonderes zu gönnen und vor allem auch, um achtsam(er) zu konsumieren. Für sich und für unsere Umwelt. Denn jeder Konsum bestimmt das Angebot, mit jeder Kaufentscheidung haben wir die Macht, die Welt zu verändern.

Auch in der Kosmetik. Die Fashion- und die Beauty-Industrie gehen Hand in Hand und auch für unsere Beauty-Produkte empfehle ich den Grundsatz: Weniger ist mehr. Nicht nur in der tatsächlichen Menge der Produkte. Unsere Badezimmer quellen oft über von den unterschiedlichsten Flakons, Tuben, Cremes und Lotions. Auch in den Inhaltsstoffen. Ein einfacher Blick darauf, was enthalten ist und woher das Produkt kommt, kann das eigene Kaufverhalten oft sehr schnell positiv verändern. Darum liebe ich auch die Produkte der lavera basis sensitiv Pflegeserie – die Haut wird mit nur wenigen Inhaltsstoffen perfekt gepflegt. Und das, wie bei allen Produkten von Lavera, ohne dafür Umweltbelastungen, schlechte Arbeitsbedingungen oder gar Tierversuche in Kauf zu nehmen.

Eure Marie

Geschrieben von:

Marie von den Benken ist Model, Autorin und Influencerin. Im Alter von 14 Jahren wurde sie in ihrer Heimatstadt Hamburg von einer der größten Deutschen Model-Agenturen entdeckt. Im Jahr 2011 startete sie ihren Account @regendelfin auf Twitter, der sich inzwischen zu einem der meist zitierten Accounts im deutschsprachigen Raum entwickelt hat. Mittlerweile schreibt Marie Fashion- und Lifestyle Kolumnen für einige der größten Magazine und Zeitungen Deutschlands und produziert eigene Mode-Strecken. Mit ihrer veganen Lebensweise und ihrer großen Fashion-Affinität gilt sie als eine der Vorreiterinnen der Mission, die Mode- und Beauty-Branche nachhaltiger und zukunftsorientierter zu gestalten.