5 Tipps, um gesunde Gewohnheiten zu etablieren

Jeder hat irgendwann den Wunsch die ein oder andere neue, gesunde Gewohnheit in seinen Alltag zu integrieren. Meist äußert sich dies in Neujahrsvorsätzen, die nicht selten nach wenigen Tagen wieder vergessen sind. Denn um neue Gewohnheiten zu etablieren, braucht es mehr als einen allseits beliebten Stichtag, um damit zu beginnen.

Eine noch größere Herausforderung wird es, wenn man eine alte Gewohnheit durch eine neue ersetzen will: Joggen statt Couchen, Obst statt Fruchtgummi, Meditation statt Instagram, Struktur statt Chaos. In solchen Fällen muss ein bereits vorhandenes Verhaltensmuster verändert werden. Doch hat man es einmal geschafft, dass eine Handlung zur Routine wird und automatisiert von statten geht – so wie beispielsweise das tägliche Zähneputzen – profitiert man in vielfältiger Weise davon. Denn Routinen bewahren uns in stressigen Zeiten davor ungesund zu leben, da sie ohne großen mentalen Aufwand einfach durchgeführt werden. Vom Langzeiteffekt einer gesunden Lebensweise ganz zu schweigen.

Leider gibt es keinen Königsweg, um gesunde Gewohnheiten zu etablieren. Es hängt von der inneren Überzeugung bzw. der Motivation, von der Disziplin und auch vom Umfeld ab, wie schnell man eine Handlung zur Routine macht oder gar eine andere dadurch ersetzt. Zum Glück gibt es hilfreiche Tricks, die bei der Umstellung helfen können. Und ja, an dieser Stelle muss ich es zugeben: Dieser Artikel ist nicht ganz uneigennützig entstanden, denn ich nutzte die Recherche dafür, um selbst mehr Erfolg zu haben, eine gesunde Gewohnheit zu etablieren. Ich möchte das regelmäßiges Laufen zu einer Routine wird und habe vor einigen Tagen damit begonnen. Hier sind also meine 5 besten Tipps, um gesunde Gewohnheiten zu etablieren.

1. Freunde einbeziehen

Es ist wohl kaum überraschend, dass es einfacher ist eine neue Routine zu erlernen, wenn dies vom Umfeld positiv unterstützt wird. Am besten schafft man sich Situationen, in denen das soziale Umfeld direkt mit einbezogen wird. Beim Joggen wäre es demnach am besten, wenn ich immer gemeinsam mit jemandem aus meinem Freundes- und Bekanntenkreis laufe. Das schafft auch eine gewisse Verbindlichkeit. Leider konnte ich niemanden gewinnen, der regelmäßig dabei ist. Doch ich habe allen wichtigen Bezugspersonen in meinem Umfeld von meinem Vorhaben erzählt. Auch das motiviert, weil man später ja lieber vom Erfolg als vom Scheitern berichtet.

2. Einfach und präzise

Da es mit einiger Anstrengung verbunden ist, neue Routinen zu etablieren, sollte man sich auf ein bis maximal zwei Gewohnheiten gleichzeitig konzentrieren. Es macht Sinn ein explizites Ziel zu formulieren. Weiterhin hilft ein konkretes Warum. Warum möchte man dieses Ziel erreichen und wie ist die genaue Herangehensweise? Mehr Sport zu treiben, wäre in meinem Fall beispielsweise etwas zu unverbindlich. Daher lautet mein Ziel, dass ich es innerhalb von einem halben Jahr schaffe, mindestens 10 km am Stück durch zu laufen. Weiterhin möchte ich langfristig mindestens drei Mal in der Woche joggen gehen. Meine Motivation ist meine Gesundheit. Außerdem liebe ich das gute Gefühl, dass ich nach jedem abgeschlossenen Lauf habe.

3. Klein beginnen und Erfolge dokumentieren

Ganz generell, doch gerade auch bei größeren Zielen, hilft es diese in kleine Schritte zu unterteilen. Dokumentiert man diese regelmäßig, hat man zudem immer seinen Fortschritt vor Augen und bleibt langfristig motiviert. Mein Ziel am ersten Tag war es ganz einfach loszulaufen und zu sehen wie meine Kondition ist. Ich schaffte etwas über vier Kilometer, bin nach jedem Kilometer auch für ein bis zwei Minuten langsam gegangen und hatte eine durchschnittliche Geschwindigkeit von 8,2 km/h. Woher ich das weiß? Ich nutze eine App, die mir meine Fortschritte zeigt. Das hilft mir dran zu bleiben.

4. Durchhalten

Das mag banal klingen. Doch gerade bei der Etablierung von Routinen, bei denen wir am Anfang immer wieder unseren inneren Schweinehund überwinden müssen, ist Disziplin und Durchhaltevermögen enorm wichtig. Man sagt, dass sich Routinen bereits nach 3-4 Wochen etabliert haben. Zudem ist es hilfreich die Tätigkeit zu Beginn täglich durchzuführen. Über die Zeit hinweg wird es immer einfacher und nach einigen Monaten ist die Tätigkeit so selbstverständlich wie Zähneputzen. 30-Tage-Challenges sind daher ein sehr guter Einstieg. Es gibt sie zu allen möglichen Themen. Auch fürs Laufen. Dennoch nehme ich an keiner „offiziellen“ Challenge teil – ich habe mit mir selbst vereinbart die ersten vier Wochen an 5 von 7 Tagen einfach so lang laufen zu gehen, wie es sich gut für mich anfühlt. Auch wenn es mal nur ein oder zwei Kilometer sind. Einfach loslaufen ist alles.

5. Belohnen

Die größte Belohnung ist sicher die Verhaltensänderung an und für sich, doch häufig liegt die Freude darüber zu weit in der Zukunft. Besonders am Anfang kann es sehr hilfreich sein sich im kleinen zu belohnen. Die Aussicht in einem halben Jahr 10 km am Stück laufen zu können und mich insgesamt fitter zu fühlen, ist richtig gut, doch aus heutiger Sicht auch sehr abstrakt. Ich weiß, dass das Gefühl mein Ziel erreicht zu haben, mich in sechs Monaten unglaublich zufrieden stimmen wird, doch bis dahin freue ich mich erst mal über meine tägliche Me-Time. Ich nehme mir durch das Laufen schon Zeit für mich und danach noch mal ganz entspannt beim Duschen und Pflegen. Auf den frischen Duft und die belebende Wirkung der fliederfarbenen Active Touch Pflegedusche von lavera Naturkosmetik freue ich mich nach jedem Lauf und starte dann sehr zufrieden in den Arbeitstag. Wenn ich die ersten vier Wochen durchgehalten habe, kaufe ich mir endlich neue und richtige Laufschuhe. Bald ist es soweit! Über die nächste Belohnung nach 3 Monaten muss ich mir noch Gedanken machen.

Kommt gut in die neue Routine.
Liebst!
die Jess

Jess ist begeisterungsfähige Optimistin, liebt das Meer und ihre Wahlheimat Leipzig. Bereits vor 10 Jahren hat sie das Bloggen für sich entdeckt und schreibt seit 2011 über ihre Leidenschaft für Naturkosmetik. Mit der Zeit ist das Themenspektrum gewachsen. Achtsamkeit, Aromatherapie Nachhaltigkeit, Fair Fashion und moderne Spiritualität liegen Jess am Herzen. Heute vereint sie als Founder des New Moon Club junge Frauen, die über ihre unterschiedlichen Passionen berichten. Dabei geht es mal um die Sinnfragen des Seins und mal um unbeschwert schönen Konsum. Man kann an jedem einzelnen Tag in seinem Leben etwas verändern. Manchmal braucht es nur den richtigen Impuls. Jess möchte mit dem New Moon Club dazu inspirieren Neues zu probieren oder komplett andere Wege zu gehen.