So bringe ich Nachhaltigkeit in meinen Alltag!

Mit dem nachhaltiger Leben ist es wie bei jeder Verhaltensänderung. Sie braucht Zeit und kleine Tricks, mit denen man es sich einfacher macht, Umstellungen in den Alltag zu integrieren. Ich bin zum Beispiel in einer Generation groß geworden die nie gelernt hat, Transportbehältnisse für Besorgungen mitzunehmen, weil sowieso alles verpackt ist. Früher war es aber ganz normal einen Einkaufskorb und Behältnisse einzupacken und die Einkäufe darin mitzunehmen.

Wie schaffe ich es also, meine gelernten Abläufe umzustellen?

Ganz einfach, indem ich mit einer einzigen und kleinen Umstellung anfange und mich nach dem ersten Erfolg, an die nächste wage. Bei mir fing es mit dem Coffee To-Go Becher an. Überall quollen die Mülleimer Berlins über und es erschien mir einfach sinnlos, etwas so Aufwändiges zu produzieren, das dann nach 20 Minuten wieder weggeworfen wird und noch nicht mal recycelt werden kann.
Also habe ich mir angewöhnt, immer meinen eigenen Becher mitzunehmen. Das hat am Anfang nicht immer geklappt und jedes Mal, wenn ich dann doch einen Einwegbecher am Bahnhof genommen habe, forderte ich mich heraus, es das nächste Mal besser zu machen. Und siehe da, wenn man sich nicht zu sehr ärgert, aber ehrgeizig bleibt, denkt man irgendwann automatisch daran, einen Becher einzupacken.

Wenn sich Erfolge einstellen, die nächste Herausforderung suchen

Das nächste Level war für mich dann das Takeaway Sushi. Denn da hatte ich das Gefühl, dass man mich komisch anschauen würde, wenn ich mit Essenboxen im Restaurant aufkreuze. Aber, ich habe mir die Challenge gesetzt, es zumindest auszuprobieren. Und siehe da, im Restaurant war es dann gar kein Problem. Gerade in Berlin geben Restaurants teils sogar kleine Rabatte, wenn man mit eigenen Behältnissen kommt. Immerhin sparen sie so auch Verpackungsmaterial ein. Und ich habe mir mittlerweile bestimmt so manchen Gang mit vollem Müllsack voller Boxen und Sojasaucendosen aus dem dritten Stock nach unten und wieder hoch gespart. Ihr seht, manchmal hilft die eigene Faulheit auch nachhaltiges Verhalten zu unterstützen.

Nachhaltigkeit ist bei Kosmetik sogar noch einfacher

Denn ihr müsst an gar nichts denken. Alles was ihr tun müsst, ist im Supermarkt oder der Drogerie in die Naturkosmetikabteilung zu gehen und mal das gleiche Produkt in grün auszuprobieren. Denn mittlerweile gibt es zu jedem konventionellem Produkt auch ein umweltfreundlicheres Pendant. Ein einfaches Produkt ist z.B. die Flüssigseife fürs Badezimmer. Konventionelle Produkte sind fast immer erdölbasiert und gerade Cremeseifen werden oft mit flüssigem Mikroplastik hergestellt, dass die cremige Konsistenz erzeugt. Pflegender als eine natürliche Alternative aus 100% natürlichen Inhaltsstoffen ist das natürlich nicht. Ganz zu schweigen von den Auswirkungen auf die Natur, unser Trinkwasser und damit irgendwann auf uns. Entsprechend leicht fällt mir die Entscheidung, dann auf eine Naturkosmetikseife von lavera auszuweichen, die auch noch mit 100% Ökostrom hergestellt und klimaneutral verpackt wird.

Und wenn ich das kann, könnt ihr das auch. Also probiert es mal aus und macht dann direkt weiter mit Deo, Wimperntusche, Duschgel, Lippenstift, Zahnpasta und so weiter…

Eure Marie