Weiße Porzellanschale in Herzform gefuellt mit gruenen Meerestrauben Algen auf weißem Holztisch

Grünes Superfood – Unsere Lieblings-Rezepte mit Algen


Algen sind nicht nur als Bestandteil in pflegenden Hautpflegecremes ein wertvoller Schönheitslieferant. Auch in Form von frischen Salaten, als Ummantelung der beliebten Sushi-Rolls oder als mineralstoffgeladene Beilage zu exotischen Fischgerichten sind sie aus der modernen Küche nicht mehr wegzudenken. Hier verraten wir euch unsere Lieblings-Rezepte mit dem grünen Naturwunder aus dem Meer: einen frischen Wakame-Salat und eine farbenfrohe, gesunde Poké-Bowl. Mit diesen leckeren und schnell zubereiteten Algen-Rezepten findet das Beauty-Food bestimmt auch in deinem kulinarischen Alltag einen festen Platz!

Wakame-Salat – Das perfekte Rezept für Einsteiger 

Dir sind schon so oft leckere und verlockende Algen-Rezepte begegnet, hast dich aber bis jetzt noch nicht so recht an die eigene Zubereitung des grünen Seegras heran getraut? Dann starte jetzt mit diesem einfachen Rezept! Der frische Salat aus Wakame-Algen mit einer zitrusfrischen Note und einem würzigen Touch von Ingwer, Koriander und Knoblauch ist dein perfektes Pilotprojekt. lavera erklärt dir, wie du diesen gesunden Snack schnell und einfach zubereiten kannst.

Zutaten

  • 60 Gramm grüne Wakame-Algen (getrocknet)
  • 3 EL Essig 
  • 3 EL Sesamöl 
  • 1/2 Bio-Limette
  • 1 EL Ingwer frisch gerieben oder Ingwersaft 
  • 1 EL Ahornsirup
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 2 EL Koriander
  • 1/2 Chilischote
  • 1 EL Sesam


Zubereitung

Getrocknete Wakame-Algen in eine feuerfeste Schale geben und mit kochendem Wasser übergießen. 10 Minuten ziehen lassen.

Weiter geht es mit dem Dressing: Limette gründlich waschen und die Schale abreiben. Limette anschließend auspressen. Vermische die Limetten-Schale in einer Schüssel mit Essig, Sesamöl, Ahornsirup und dem Limettensaft. Knoblauchzehe auspressen und in die Schale geben. Wenn du möchtest, kannst du das fertige Dressing je nach Belieben mit einer fein gehackten Chilischote verfeinern.

Nun gießt du die Algen ab und lässt sie gut abtropfen, bevor du sie mit dem Dressing vermischst. Ein kleines bisschen musst du dich noch gedulden: Damit der Salat durchziehen kann, stellst ihn am besten noch für eine Stunde in den Kühlschrank. Die Wartezeit kannst du für das Rösten der Sesamkerne nutzen. Erhitze die Sesamkerne kurz in der heißen Pfanne und lass sie anschließend abkühlen, bevor du sie auf deinen selbst gemachten Wakame-Salat gibst.

Poké-Bowl-Rezept – Hawaii-Feeling inklusive!

Leckere, abwechslungsreiche Bowls sind derzeitig in aller Munde. Doch ein Gericht ist wohl das bekannteste unter den zahlreichen Varianten: Die hawaiianische Poké-Bowl! Sie ist auf der pazifischen Inselgruppe bereits seit mittlerweile 50 Jahren ein beliebtes Gericht, das nach einem langen Erfolgsweg über die USA nun endlich auch bei uns angekommen ist. In diesem leckeren Gericht ist der würzige Wakame-Salat zu finden, den du schon in unserem ersten Rezepttipp kennengelernt hast. Der leckere Mix aus Reis, rohem Lachs, Thunfisch oder – als vegetarische Variante – Tofu oder fruchtige Wassermelone sowie frischen Frühlingszwiebeln, Algen, Rotkohl und Sesam ist eine abwechslungsreiche und besonders nahrhafte Mahlzeit. Das Gute an diesem Rezept ist: Rein darf, was dir schmeckt – ersetze Radieschen gern durch knackigen Paprika oder Frühlingszwiebeln durch frische Gurke… hier kannst du nichts falsch machen! 

Zutaten

  • 200 g Lachs (bzw. Tofu oder Wassermelone)
  • 75 g Reis  
  • ½ Limette 
  • 2 EL Sojasauce 
  • Chilipulver 
  • ½ TL Honig 
  • ½ Mango 
  • ¼ Avocado 
  • 3 Radieschen
  • 1 Stangen Frühlingszwiebeln 
  • 125 g Sojabohne (Edamame, blanchiert) 
  • ½ EL schwarze Sesamsamen 
  • ½ EL weiße Sesamsamen 
  • 65 g Wakame-Salat (Rezept siehe oben) 
  • Salz 
  • 200 g Rotkohl 

Zubereitung

Falls du die Poké-Bowl mit Lachs zubereiten möchtest, solltest du diesen für ca. 30 Minuten in den Gefrierschrank legen, damit er sich später leichter schneiden lässt. Reis nach Anleitung in Wasser kochen, abkühlen lassen und in einer großen Schale verteilen. Den Lachs aus dem Gefrierschrank nehmen und in kleine Würfel schneiden.

Eine halbe Limette auspressen und mit Sojasauce, Chilipulver und Honig in einer Schüssel verrühren. Anschließend den Lachs hinzugeben und gut durchrühren. Stell den marinierten Lachs in den Kühlschrank.

In der Zwischenzeit schneidest du die Mango in kleine Würfel und die Avocado in feine Spalten. Danach werden die Radieschen und Frühlingszwiebeln gewaschen und in feine Scheiben geschnitten oder – je nach Belieben – fein gehobelt.

Im nächsten Schritt löst du die Edamamebohnen aus ihren Hülsen heraus, spülst sie kurz unter heißem Wasser ab und lässt sie gut trocknen. Röste die Sesamsamen kurz in einer heißen Pfanne an. Schneide den Rotkohl in sehr feine Streifen und knete ihn mit etwas Salz in eine Schüssel solange durch, bis er etwas weicher wird.

Nun kommt die Kunst: Gib nach und nach das Gemüse, den Algensalat und das Obst auf den abgekühlten Reis. Zuletzt legst du die marinierten Lachswürfel in die Schüssel und bestreust deine Poké-Bowl mit dem gerösteten Sesam.

Vegetarische Variante: Wenn du die Poké-Bowl gern vegetarisch genießen möchtest, ersetze den Lachs einfach durch gebratenen Tofu oder marinierte Wassermelone. Schneide dafür die Wassermelone in mundgroße Stücke und vermische sie mit etwas Sojasauce und einem Öl deiner Wahl (z. B. Sesam- oder Erdnussöl). Lass die marinierten Wassermelonen-Stückchen im Kühlschrank gut durchziehen (mind. 3-4 Stunden).


Algen – Natürliches Beauty-Food

Zahlreiche gruene Algen im Meer

Food Facts

Man unterscheidet zwischen Makroalgen und Mikroalgen. 

Die mehrzelligen Makroalgen werden auch als "Meeresgemüse" bezeichnet.

Die bekanntesten Algen in der asiatischen Küche sind Nori, Kombu, Kelp, Wakame, Dulse und Meeresspaghetti.

Algen sind – je nach Sorte und Qualität – reich an Proteinen, Selen, Zink, Vitaminen A, C und E,  Ballaststoffen, Omega-3- und 6-Fettsäuren und eine ideale Vitamin B 12-, Zink- und Jod-Quelle für Veganer und Vegetarier.

Die Qualität der Algen ist abhängig vom Anbau – kauf am besten Algen aus kontrolliert biologischer Süßwasserzucht.

Bio-Algenprodukte findest du in in vielen Naturkostläden und im Online-Handel.

Die Rotalge Dulse erinnert an das Aroma von gebratenem Speck – ein idealer Fleischersatz in Gemüsepfannen!

Wusstest du schon, dass weltweit mehr als 20.000 Arten bekannt sind? Algen wachsen hauptsächlich im Meer, aber auch im Süßwasser und an Land. Die Nährstoffe, die sie zum Wachsen benötigen, ziehen sie aus der Flüssigkeit, in der sie leben. Algen sind, je nach Art, reich an Alginsäure sowie den gesunden Ballaststoffen Agar Agar und Carrageen. Sie enthalten zahlreiche Proteine, Fette und Mineralstoffe (insbesondere Jod, Brom und Kalium) sowie wertvolle Vitamine und ungesättigte Fettsäuren. Als faszinierende und Milliarden alte Vorgänger der Landpflanzen sind sie in der traditionellen Küche in Japan, China, Amerika sowie mittlerweile auch in europäischen Küstengebieten vom Speiseplan nicht mehr wegzudenken. Beliebte Algen-Gerichte sind z. B. Sushi-Rolls mit Nori-Algen, Meerespaghetti als gekochte Beilage oder als Salat, Miso-Suppe oder Wakame-Salat.

Zahlreiche gruene Algen im Meer

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