Ein Leben in Balance – wie ich es mache.

Es gibt sie: Die Tage, an denen ich in der Früh mit einem Strahlen im Gesicht aufwache, meinen Mitmenschen gegenüber supergeduldig bin und jeder Herausforderung des Alltags mit großer Gelassenheit begegne.

Diese Tage, an denen ich – ohne mich groß anzustrengen – zu 100 Prozent in Balance bin. In der Atempädagogik nennen wir diesen Zustand „situationsangemessene Wohlspannung“. 

Was bedeutet „Wohlspannung“?

Wir unterscheiden zwischen drei Spannungszuständen:

  1. Überspannung
  2. Unterspannung
  3. Situationsangemessene Wohlspannung

Überspannung führt auf körperlicher Ebene zu Verspannungen und eingeschränkter Beweglichkeit und auf psychischer Ebene zu Stress.

Das längere Verweilen in der Unterspannung bedingt eine schlechte, lasche Körperhaltung, auf psychischer Ebene können Gefühle von Müdigkeit, Resignation und Traurigkeit die Folge sein.

Es ist daher erstrebenswert, möglichst viel Lebenszeit in der situationsangemessenen Wohlspannung zu verbringen.

Atemübungen bewirken genau dies. Sie lösen körperliche Spannungen und aktivieren den Körper, wodurch der Atem freier fließen und seine positive Wirkung auf Körper, Emotionen, Geist und Stimme entfalten kann.

Die Tage, an denen ich automatisch und ohne mein aktives Zutun in der Wohlspannung bin, sind bei mir eher rar. Ich bin von Natur aus nämlich alles andere als ein ausgeglichener Mensch und neige dazu, in einer permanenten Überspannung zu sein. Mein Kopf ist immer voller Ideen, die ich gerne umsetzen möchte - und ich bin sehr ungeduldig.

Außerdem geht es mir wie den meisten Frauen: Mein Leben ist vielfältig, die Tage zu kurz um alles reinzupacken. Natürlich versuche auch ich, allen Rollen gerecht zu werden. Ich möchte eine gute Unternehmerin sein, eine gute Partnerin, eine gute Schwester, Tochter, Tante, Freundin, Coach, Seminarleiterin, Vorgesetzte, Moderatorin, Autorin, Yogaschülerin.

Oft habe ich das Gefühl, einen permanenten Spagat zwischen all diesen Bereichen zu machen und trotz all meiner Anstrengungen permanent zu scheitern. Die Folge: schlechtes Gewissen, Kopfschmerzen, ziemlich miese Laune.

Daniela schländert draußen mit Pullover in der Hand

Zum Glück habe ich mittlerweile gelernt, auch im größten Trubel immer wieder zu meiner Wohlspannung zurückzufinden. Ein paar Tools, die mir dabei geholfen haben, möchte ich hier an Sie weitergeben.

  1. Öfter „Nein“ sagen. Ein „Nein“ zu anderen ist ein „Ja“ zu Ihnen.
  2. Im Moment sein. Nehmen Sie bewusst wahr, was jetzt gerade um Sie herum geschieht. Was sehen Sie , was hören Sie, was spüren Sie? Jeden Moment bewusst wahrzunehmen anstatt durchs Leben zu hetzen, macht gute Laune!
  3. Ausatmen. Durchs Ausatmen wird der parasympathische Teil des Nevensystems, der Ruhenerv, angeregt.

Atmen Sie bei viel Stress länger aus als ein, dann wird es Ihnen schnell gelingen, Ihre Balance wieder zu finden.

Kommt der Atem zur Ruhe, beruhigen sich nämlich auch die Gedanken.

Übung: Entspannen Sie Ihre Bauchmuskeln, Schultern, Kiefermuskulatur. Warten Sie, bis der Einatem von alleine kommt und dann lassen Sie den Ausatem mit einem langen und regelmäßigen fffff ausströmen. Am Ende der Ausatmung entsteht eine Atempause, bevor der nächste Einatem von alleine in deinen Körper einströmt. Wiederhole das Ganze 5 – 7 Mal.

Sind Sie in Balance, werden Sie bemerken: Ob Sie einen guten Tag haben oder einen schlechten hängt gar nicht so sehr von den Gegebenheiten ab. Sondern davon, wie Sie damit umgehen.

Alles Liebe, Daniela

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