In der Welt der Haarpflege gibt es eine Vielzahl von Produkten, die uns helfen sollen, unsere Haare gesund, glänzend und schön aussehen zu lassen. Und mittlerweile sind Shampoos echte High-Tech Produkte, die schnell mal aus bis zu 30 Inhaltsstoffen bestehen können. Da ist es nur verständlich, dass das Interesse an Shampoo ohne Sulfate, Silikone und Parabene größer wird. Wir nehmen diese Inhaltsstoffe genauer unter die Lupe und beantworten die wichtigsten Fragen dazu. Wir zeigen dir, wie du diese erkennst und welchen Zweck sie in Haarprodukten erfüllen.
Silikone im Shampoo
Nicht nur in Shampoos, sondern auch in Spülungen, Haarkuren, Haarspray und Co. werden oftmals Silikone verwendet. Dochwas sind Silikone eigentlich?Silikon ist eine Bezeichnung für eine Gruppe synthetischer Polymere, bei denen Siliziumatome über Sauerstoffatome zu Molekülketten und/oder netzartig verknüpft sind. Diese Vielfalt an möglichen Verbindungen resultiert in einer breiten Palette von Eigenschaften, die sich auch für Anwendungen in Haarpflegeprodukten eignen.
Was machen Silikone im Shampoo?
Silikone werden in vielen konventionellen Shampoos und Conditionern verwendet, um die Haare geschmeidig, glatt und weich zu machen. Sie bilden eine Art Schutzfilm um das Haar und sorgen so für eine glatte Oberfläche und ein geschmeidiges Gefühl. Silikone können auch helfen, Frizz – also das unkontrollierte Abstehen der Haare - zu reduzieren und das Haar vor Hitze und Umwelteinflüssen zu schützen. Außerdem können Silikone stumpfem Haar zu mehr Glanz verhelfen und sie können helfen, Knoten in den Haaren zu lösen und es leichter kämmbar zu machen. Silikone können außerdem dazu beitragen, dass jedes einzelne Haar leichter und luftiger erscheint und elastischer wird.
Wie kann ich Silikone im Shampoo erkennen?
Um Silikone in Shampoos oder anderen Kosmetika zu erkennen, solltest du immer einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen. Viele Silikonverbindungen haben typischerweise Endungen wie: -cone, -siloxane oder - conol. Typische Vertreter dieser Klasse sind z.B. Dimethicone, Cyclohexasiloxane oder Dimethiconaol. Dimethicone ist das am meisten genutzte Silikon in Haarpflege-Produkten.
Tipp für den Umstieg
Hab' Geduld! Beim Umstieg auf Shampoo ohne Silikone kann es sein, dass deine Haare zu Beginn etwas strapaziert aussehen, die Umgewöhnung braucht etwas Zeit.
Was machen Sulfate in der Haarpflege?
Sulfate sind eine Untergruppe der Tenside. Tenside verleihen einem Shampoo seine reinigenden Eigenschaften. Sie dienen in erster Linie dazu, um die Haare von fetthaltigem Schmutz und Fett zu befreien. Tenside wirken durch ihre einzigartige Struktur, die es ihnen ermöglicht, Öle und Fette in Wasser löslich zu machen. Schmutzpartikel, wie z. B. Stylingrückstände, werden somit wasserlöslich und von den Haaren entfernt, wenn sie mit Wasser abgespült werden. Darüber hinaus sind Sulfate gut wasserlöslich. Und sie können auch dafür sorgen, dass das Shampoo gut aufschäumt und sich leicht verteilen lässt.
Aber Achtung: Sulfate haben eine starke Reinigungswirkung, sodass sie Haut und Haar austrocknen können. Das kann dazu beitragen, dass sich die Haare trocken anfühlen und die Kopfhaut austrocknet. Das ist der Grund, warum du Shampoos mit Sulfaten nicht täglich verwenden solltest.
Wie erkenne ich Sulfate im Shampoo?
Um Sulfate in Shampoos zu erkennen, solltest du ebenfalls einen Blick auf die Inhaltsstoffliste deiner Haarpflegeprodukte werfen. Bekannte Sulfate sind z.B. "Sodium Lauryl Sulfate" (SLS), „Sodium Laureth Sulfate“ (SLES) oder „Ammonium Lauryl Sulfate“ (ALS).
Ist Sodium Laureth Sulfate schädlich für Haare?
Sodium Laureth Sulfat (SLES) ist ein Tensid, das in vielen Shampoos oder Spülungen verwendet wird, um fetthaltigen Schmutz und Fett aus dem Haar zu entfernen. Es ist eng mit Sodium Lauryl Sulfate (SLS) verwandt und hat ähnliche reinigende Eigenschaften. Obwohl SLES als milderes Tensid als SLS gilt, kann es bei manchen Menschen zu einer Austrocknung der Kopfhaut führen. Bei der Wahl des richtigen Shampoos ist es immer wichtig, die individuellen Bedürfnisse und Reaktionen des eigenen Haartyps zu berücksichtigen.
Milde Sulfate: Die bessere Wahl
In konventioneller Kosmetik werden vor allem Sulfate wie SLS und SLES verwendet, die eine hohe Reinigungskraft haben, viel Schaum erzeugen und vor allem kostengünstig sind. Diese können die Haut aber reizen und austrocknen und es gibt Bedenken bezüglich der Umwelt. In der Naturkosmetik werden hingegen mildere Sulfate eingesetzt, die umweltfreundlicher und verträglicher sind. Sie sind in der Regel etwas teurer, da sie aus pflanzlichen Quellen gewonnen werden und die Gewinnung oft aufwändiger und kostspieliger ist.
Ist lavera Shampoo sulfatfrei?
lavera setzt Tenside bzw. Sulfate ein, die mild, gut biologisch abbaubar und gut verträglich sind. Sie basieren auf nachwachsenden Rohstoffen und stellen eine umweltfreundlichere und hautverträglichere Alternative zu aggressiveren, synthetischen Tensiden dar. Unsere natürlichen Alternativen sind z. B. Sulfat-Tenside (z.B. Sodium Coco-Sulfate (SCS)), die aus Kokosöl gewonnen und eine Alternative zu SLS oder SLES darstellen. Andere von uns genutzte Alternativen zu synthetischen Tensiden sind z.B. Zuckertenside (z.B. Decyl Glucoside) oder Betaine (z.B. Cocamidopropyl Betaine).
Was machen Parabene im Shampoo?
Parabene werden als Konservierungsmittel in vielen kosmetischen Produkten, einschließlich Shampoos, verwendet. Sie helfen, die Haltbarkeit der Produkte zu verlängern, indem sie das Wachstum von Mikroorganismen, wie z. B. Bakterien oder Pilze, verhindern.
Wie erkenne ich Parabene im Shampoo?
Um festzustellen, ob sie in einem Shampoos enthalten sind, solltest du einen Blick auf die Liste der Inhaltsstoffe werfen. An der Endung „-paraben“ kannst du sie leicht erkennen. So können dort etwa Namen wie "Methylparaben", "Propylparaben" oder "Butylparaben" stehen.
Vorteile von Shampoos ohne Silikone und Parabene
Auf Shampoo ohne Silikone und Parabene zu setzen, kann also diverse Vorteile mit sich bringen: Ist dein Shampoo ohne Parabene, kannst du mögliche Gesundheitsbedenken reduzieren. Als natürliche Alternative zu Parabenen setzen wir bei lavera z. B. ätherische Öle ein. Shampoo ohne Silikone schenkt dir ein glattes und seidiges Haargefühl. Bei lavera z.B. durch den Einsatz von Pflanzenölen wie z.B. Arganöl, Macadamiaöl, Jojobaöl, Proteine (z. B. Erbsenproteine), pflanzliche oder pflanzenbasierte Pflegesubstanzen wie z.B. aus Guarkernmehl (INCI: Guar Hydroxypropyltrimonium Chloride) oder aus Rapsöl (INCI: PCA Glyceryl Oleate).
Der Verzicht auf Silikone ist nicht nur besser für deine Haare, sondern auch für die Umwelt. Sulfate bzw. Tenside sind für die Reinigungswirkung von Shampoos essentiell. Hierbei sind jedoch milde Tenside eine bessere Wahl, da sie umweltfreundlicher und hautverträglicher sind. lavera setzt hier natürliche Alternativen wiez. B. Sulfat-Tenside, Zuckertenside oder Betaine ein. Unsere lavera-Shampoos, -Haarkuren und -Spülungen sind silikonfrei, ohne Parabene und mit milden Tensiden.
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