Herbstlicher Apfelkuchen mit Streuseln


Martina - September 2017

Wenn eines Kindheitserinnerungen weckt, dann der Duft von frisch gebackenem Apfelkuchen. Meine Mutter machte ihn früher am besten, und zwar nach einem einfachen aber leckeren Rezept, das ich euch heute zeigen möchte.

Fun Fact:

Botanisch gesehen ist der Apfel nicht mit dem Granatapfel verwandt. Interessanterweise aber mit der Rose - genauso wie die Kirsche oder die Himbeere.

Ein echter Klassiker unter den Blechkuchen

Wenn meine Mutter den Kuchen backte, saß ich auf der Küchenablage, meine Beine baumelten herunter. Ich ließ den Kuchen, bis er fertig war, nicht aus den Augen. Dann kam das Backblech rustikal einfach auf den Tisch, Teller und Gabeln wurden im Nu dazugelegt, der Kaffee wurde gekocht und dann saßen wir alle gemütlich am Familientisch. Es blieb nie etwas übrig. Das Kuchenblech war blitzschnell leer und wir grinsten wie die Honigkuchen-Pferde. Das Rezept habe ich für mich etwas abgewandelt, da ich auf Zimt im Apfelkuchen nicht verzichten kann.

Zutaten für ein Backblech

Teig:

  • 400g Mehl (Dinkel, Typ 630)
  • 1 Würfel Hefe
  • 200ml warme pflanzliche Milch (Dinkel)
  • 45g Zucker
  • 100g zerlassene Margarine oder Butter

Streusel:

  • 300g Mehl (Weizen, Typ 550)
  • 200g Margarine oder Butter
  • 150g Zucker
  • 1 TL Zimt (pur)

Belag:

  • 1,5kg Äpfel

Zubereitung

Als Erstes heizt Ihr den Backofen auf ca. 40° vor. Bei dieser Temperatur geht der Hefeteig am Besten im Ofen auf. 

Nun wird ein Backblech für den Hefeteig vorbereitet, damit es direkt griffbereit ist, sobald die klebrige Masse verteilt werden kann. Dafür könnt Ihr das Backblech mit Backpapier auslegen oder es gut einfetten, damit der Teig nicht am Backblech festklebt. 


Für den Teig: Die Milch leicht erwärmen (lauwarm), den Hefewürfel hineingeben und vorsichtig umrühren. Dann 1 TL Zucker und eine Prise Zimt hinzugeben, erneut umrühren und die Hefemilch lauwarm halten. Das Mehl mit dem restlichen Zucker vermengen und die Margarine vorsichtig im Topf zerlassen. Die Hefemilch und die geschmolzene Margarine zum Mehl geben und zu einem Teig verarbeiten. 

Den fertigen Hefeteig gebe ich sofort auf ein Backblech und lasse ihn für 35-40 min. im Backofen oder an einem anderen warmen Ort noch weiter gehen. Der Teig lässt sich zunächst nicht so gleichmäßig auf dem Blech verteilen. Nach der Ruhezeit bekommt er aber eine leicht andere Konsistenz und kann mit den Fingern gut in alle Ecken des Bleches geschoben werden.

Für die Streusel müsst Ihr zunächst Margarine im Topf zerlassen. Anschließend Mehl, Zucker und Zimt hinzugeben und zu einer Streuselmasse verarbeiten. Das macht Ihr am besten mit den Händen. Und natürlich solltet Ihr das Naschen nicht vergessen! Das gehört für mich und die Kinder unbedingt zum Ritual des Kuchenbackens dazu!

Für die Äpfel im Kuchen: Die Äpfel schälen, entkernen und in dünne Spalten schneiden. Die Apfelscheiben dann auf dem Teig gut verteilen und mit den Streuseln bestreuen. 

Für das fertige Ergebnis: Dann den fast fertigen Kuchen nur noch im Backofen bei 200° 20-25 min. backen. Aber behaltet Euren Kuchen gut im Auge, denn jeder Ofen ist anders.

Für mehr Variation bei Eurem Apfelkuchen probiert Folgendes:

Eine tolle rustikale Variante ist es, die Äpfel zu waschen und mit der Schale in kleine Spalten zu schneiden und ihn so auf den Kuchen zu legen. Ich mag das super gerne, da der Apfelgeschmack dann sehr viel intensiver ist. Meine Kinder mögen das leider gar nicht. Aber so ist es eben. Man kann nicht ALLES haben ;).

Der Kuchen kann warm oder auch abgekühlt gegessen werden und schmeckt auch mit Sahne (gibt`s auch vegan) köstlich und ist ein Genuss für jede Kaffeetafel. Zur Apfelzeit ist dieses Rezept für uns hier ein MUSS. Am liebsten verwende ich Äpfel aus meinem eigenen Garten. Sind diese nicht verfügbar, kaufe ich bevorzugt Äpfel aus der Gegend. Das schmeckt viel besser und ist zudem nachhaltiger.

Achtung! Backschüssel! Los!

Falls Ihr jetzt Lust auf einen gut duftenden Apfelkuchen bekommen habt, schnappt Euch die Backschüssel und ran an die Äpfel. Ich wünsche Euch viel Spaß beim Backen und vor allem einen Guten Appetit.

Liebste Grüße vom Lande,

Martina

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