Der Stoff, aus dem die Träume sind. Oder die Albträume


Marie von den Benken - Mai 2019 

Ich bin vor acht Jahren Vegetarierin geworden. Wie wichtig dieser Schritt für mich sein würde, war mir damals nicht klar. Es war keine Entscheidung für Gesundheit, CO2-Bilanz, Umwelt oder weil es vielleicht als „chic“ galt, Vegetarierin zu sein.

Warum ich Vegetarierin geworden bin?

Ich bekam die bestialischen Szenen aus den Schlacht-Fabriken nicht mehr aus dem Kopf und die Bilder von weinenden Kuh-Müttern, die von ihren Kälbern getrennt werden. Durch meine zwei Katzen bemerkte ich die Absurdität, mit der wir denken und empfinden. In der wir das Leben unserer Haustiere mit unserem eigenen verteidigen würden, aber abends unsere Brote mit Industrie-Salami aus dem Supermarkt belegen. Sind denn ein Schwein, ein Kalb oder ein Huhn weniger wert als ein Hund oder eine Katze? 

Aus dieser Überlegung heraus beschäftigte ich mich immer weiter mit dem Thema Gesundheit und insbesondere gesunder Ernährung. Logische Folge dieser Weiterentwicklung war, mich auch intensiv mit den Zutatenlisten für Nahrungsmittel auseinander zu setzen.

Zusatzstoffe in Nahrungsmitteln

So wurde mir zum ersten Mal bewusst, wie viele Inhaltsstoffe in Lebensmitteln verwendet werden, die ich dort niemals vermutet hätte. Beispielsweise Milchpulver in Chips, leider einem meiner größten Laster. Oder Gelatine in Apfelsaft – verrückt. Neben den tierischen Inhaltsstoffen erschraken mich auch die Geschmacksverstärker und der extrem hohe Anteil sämtlicher Zuckerarten, die vielen Lebensmitteln beigefügt sind. Ich begann mich zu informieren, was ich über Nahrungsmittel wirklich zu mir nehme und versuche mittlerweile, viel selbst zu kochen oder möglichst natürliche, kaum verarbeitete Lebensmittel mit wenig Zusatzstoffen zu mir zu nehmen.

Inhaltsstoffe in konventioneller Kosmetik

Doch wir nehmen nicht nur über die Nahrung, sondern auch über unsere Haut täglich verschiedenste Substanzen in unseren Körper auf. Was für Lebensmittel gilt, gilt leider auch für konventionelle Kosmetik. Dort sind die Inhaltsstoffe häufig so stark durch chemische Prozesse verarbeitet, dass wenig vom ursprünglich natürlichen Inhaltsstoff bleibt. In sehr vielen Cremes und Shampoos sind Paraffine und Silikone enthalten – Abfallprodukte aus der Mineralölindustrie, die sich zunächst super auf Haut und Haar anfühlen, die Haut aber auf Dauer spröde machen und die Haare brüchig. 

Wir sperren Straßen in Großstädten für Diesel-Fahrzeuge, aus Angst vor Schadstoffen in der Luft, aber wir belasten unseren Körper gleichzeitig von innen wie von außen täglich mit schädlichsten Materialien und Stoffen, ohne groß darüber nachzudenken.

Synthetische Konservierungsstoffe sind immer wieder ein Thema in den Medien. Sie stehen in der Kritik, hohe Allergiepotentiale zu haben. Parabene und Emulgatoren sind ebenso umstritten. Peelings mit Mikroplastik und Wimperntusche mit potentiell krebserregenden Stoffen sind in der konventionellen Kosmetik noch immer sehr häufig anzutreffen. 

Klar ist: es kann für die Haut nur besser sein, auf Synthetik zu verzichten. Wer pflegt oder schmückt sich gerne mit Schadstoffen, die noch dazu die Umwelt ruinieren? Allerdings sind die Prozesse der Herstellung und Zusammensetzung von Hautpflegeprodukten und dekorativer Kosmetik eine Wissenschaft für sich. Eigentlich ist es unmöglich, sich darüber ausreichend zu informieren, wenn man nicht Großteile seiner Freizeit opfern möchte.

Pflegestoffe und Verträglichkeit bei zertifizierter Naturkosmetik

Das muss ich zum Glück aber auch gar nicht. Und Ihr auch nicht! Genau wie es das V-Label zur Auszeichnung von vegetarischen und veganen Produkten gibt, ist auch zertifizierte Naturkosmetik an kontrollierten Siegeln zu erkennen, beispielsweise von BDIH*, Ecocert, Cosmebio, ICEA**, Demeter oder NATRUE. Sie alle folgen strengen Richtlinien und Qualitätsgrundlagen. Neben dem Verzicht auf reizende oder gar schädigende Inhaltsstoffe und schonende Verarbeitungsmethoden wird bei zertifizierter Naturkosmetik zusätzlich auf eine umweltfreundliche Verpackung und den Schutz der Tiere geachtet.

lavera Naturkosmetik ist 100% zertifizierte Naturkosmetik und mit dem NATRUE Siegel ausgezeichnet. Das bedeutet, ich kann ohne Bedenken alle Produkte von lavera ohne zusätzliches Studieren der Inhaltsstoffe verwenden. Wie verträglich die Produkte sind, fällt mir vor allem immer wieder beim täglichen Wimpern-Tuschen und Abschminken mit dem Eye Make-up Remover auf – obwohl ich empfindliche Augen habe, reizt weder die Tusche, noch der Make-up Entferner meine empfindlichen Augen, selbst wenn er doch mal in die Augen gerät.

Es fühlt sich gut an, mit der Philosophie „Schönheit und Pflege sollten gleichsam perfekt wirken, wie auch verträglich für die Haut und die Umwelt sein“, nicht alleine gelassen zu werden.

Eure Marie

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