So nachhaltig kann die Bescherung sein


Das Angebot an Geschenkpapier, in allen Farben und Mustern, ist im Dezember riesig. Doch das schön verzierte Papier hat auch eine Kehrseite: Jedes Jahr verursachen wir bis zu 8.000 Tonnen Müll durch das Verpacken von Geschenken! Doch du kannst dabei helfen, das zu ändern: In diesem Beitrag verraten wir dir, wie du deine Geschenke mit einer persönlichen Note und besonders nachhaltig verpacken kannst!

Es weihnachtet sehr

Häng die Lichterketten ans Fenster und kram Omas Plätzchenrezept hervor: Endlich ist Weihnachtszeit! 

Wir alle haben unsere ganz persönlichen Weihnachtsrituale, eines haben wir aber alle gemeinsam: Es ist die Zeit, in der wir unseren Liebsten eine Freude machen möchten.  

In unserem Weihnachts-DIY geben wir dir drei Methoden an die Hand, mit denen du deine Geschenke nachhaltig, einzigartig und besonders schön einpackst. So machst du nicht nur deinen Liebsten eine Freude, sondern auch der Umwelt.

Wenn die Zeitung gelesen ist…

… landet sie diesmal nicht im Altpapier! Sie lässt sich nämlich wunderbar zum umweltschonenden Geschenkpapier umfunktionieren. Bei größeren Geschenken eignet sich eine Tageszeitung am besten. Diese auf einem großen Tisch auslegen und ganz ausklappen. Das Geschenk lässt sich auch in der Zeitung wie gewohnt einpacken, je nach Bedarf kann diese natürlich zugeschnitten werden. Wer das verpackte Geschenk noch etwas „aufbrezeln“ möchte, schnappt sich einen bunten Filzstift und setzt weihnachtliche Akzente, wie Sterne oder Weihnachtsbäume.

Für kleinere Geschenke lassen sich auch Seiten aus einer Zeitschrift verwenden. Ob ein spannendes Muster, eine liebevolle Illustration oder ein Naturmotiv- beim Stöbern durch Magazine wirst du schnell fündig! Ist die gewünschte Seite gefunden, musst du sie vorsichtig aus dem Magazin heraustrennen.

Du fragst dich, wie du saubere Kanten beim Rausreißen der Magazinseiten bekommst? Hier kann ein Lineal hilfreich sein: Die Kante dazu genau dort ansetzten, wo die gewünschte Seite herausgetrennt werden soll. So wird der Riss besonders sauber. Jetzt kann das Geschenk auch schon verpackt werden.

Diese Technik funktioniert besonders gut bei Geschenken, die eine eher runde Form haben. Außerdem wird das gewählte Motiv so oft noch besser sichtbar. Ist das Geschenk richtig eingewickelt, fehlt nur noch der dazugehörige Name oder eine persönliche Verzierung!

Inspirationen aus aller Welt

Der Blick über den Tellerrand lohnt sich: Zum Beispiel nach Japan! Hier verpackt man seine Geschenke traditionell und seit langer Zeit in Stoff statt Papier ein.

Furoshiki

Die edlen Tücher, in denen die Geschenke verpackt werden, nennen sich Furoshiki. Dank der intensiven Farben und Muster geben sie mindestens ein genauso schönes Bild ab, wie das herkömmliche Geschenkpapier¬ und du verschenkst ein Geschenk im Geschenk! Ein schönes Halstuch findet im Winter z.B. direkt seinen Platz am Lieblingsmantel. 

So funktioniert es:

Schritt 1: Das Tuch verkehrt herum auf einem großen Tisch ausbreiten und das Geschenk mittig darauf platzieren.

Schritt 2: Die beiden diagonal gegenüberliegenden Seiten greifen, zur Mitte des Geschenks bringen und verknoten.

Schritt 3: Auch die zwei übrigen Seiten zur Mitte bringen und über dem ersten Knoten einen zweiten Formen. Fertig!

Besonders gut eignet sich diese Art des Verpackens für Geschenke mit einer rechteckigen Form.  


Küchentuchmethode

Die Zeit drängt und ein verziertes Halstuch ist nicht in Sicht? Abhilfe schafft ein schönes Küchentuch. Da diese in der Regel eine längere und eine kürzere Seite haben, bietet sich hier auch eine zweite Möglichkeit des Verknotens an:  

Schritt 1: Auch hier das Tuch verkehrt herum auf einem großen Tisch ausbreiten und das Geschenk mittig darauf platzieren.

Schritt 2: Nun die beiden längeren Seiten des Tuchs greifen und das Geschenk von beiden Seiten einwickeln. Es sollte eine Art Rolle entstehen, in der sich das Geschenk befindet.

Schritt 3: Die beiden Enden der Rolle greifen und zur Mitte bringen.

Schritt 4: Hier mit den beiden Enden einen einzelnen Knoten formen. Fertig! 

Auch bei der Küchentuch-Methode ist ein rechteckiges Geschenk vorteilhaft. Ein praktischer Nebeneffekt am Verpacken in Tüchern: Das Geschenk lässt sich an dem Knoten prima transportieren!

Frauenhaende halten ein in tuch eingewickeltes Geschenk mit braunem Anhaenger und lavendelzweig

Einmachgläser zu Geschenkgläsern machen

Ganz egal ob die Lieblingsmarmelade oder der leckere Joghurt: Gläser in der Vorweihnachtszeit unbedingt aufheben! Die lassen sich nämlich wunderbar als nachhaltige Geschenkverpackung verwenden. 

So verwandelst du das Marmeladenglas zur kreativen Geschenkverpackung:

Schritt 1: Auswaschen und von Etiketten befreien. Nicht nur der Innenraum des Glases sollte sauber sein. Um das Glas von Klebe- und Etikettresten zu befreien kannst du auch einen Tropfen Speiseöl auf den Putzschwamm geben und dann das Glas damit gründlich an den Stellen abreiben, an denen sich das Etikett befindet. Aber Vorsicht: das Glas ist jetzt sehr „glitschtig“ und kann dir leicht aus der Hand fallen. Daher platziere es am besten auf dem Boden der Spüle um zu vermeiden, dass das Glas kaputt geht.

Schritt 2: Zuerst schaust du wie groß deine Geschenke sind und wählst die Gläser entsprechend aus. Das Geschenk muss schließlich in das Glas hineinpassen.

Schritt 3: Damit das Geschenk nicht direkt durch das Glas sichtbar ist, füllst du es mit einem passenden Material. Hier eignen sich getrocknete Blumen und Blätter oder auch Zimtstangen und Gewürznelken sehr gut. Natürlich kannst du auch ein Tuch verwenden, alte Zeitungspassagen oder Magazinseiten.

Viel Spaß beim Einpacken!

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