hellbraunes einkaufsnetz mit frischem gemuese an haken vor dunkler holzwand

Nachhaltigkeit im Alltag – Niemand ist perfekt! 


Warum es in Ordnung ist, manchmal nicht nachhaltig zu sein, und wie auch Kleinigkeiten dazu beitragen können, etwas zu bewirken.

brotdose mit belegtem brot und bunter rohkost neben gruener glasflasche und frischem obst auf pastellfarbenem holztisch

Wir alle tun es…

Die Zahnbürste aus Bambus, die Brot-Dose statt des Gefrierbeutels oder das Fahrrad statt des Autos. Wir alle tun kleine Dinge, um unser Gewissen zu beruhigen, und immer wieder muss man sich anhören: „Das bringt doch eh nichts!“ … „Wenn du das machst, dann kannst du auch gleich jenes machen.“ … „Immer diese Scheinheiligkeit, aber dann mit dem Flugzeug in den Urlaub fliegen.“ … „Weißt du eigentlich wie schlimm das für die Umwelt ist?!“
Wenn man offen darüber spricht, nachhaltig zu sein oder gar eigene kleine Methoden thematisiert, die den Planeten nicht ganz so sehr zu belasten, muss man sich oft sehr viel und sehr bestimmte Kritik anhören. Was genau dahinter steckt, ist schwer zu sagen und hängt wohl auch immer vom Gegenüber ab: Viele fühlen sich angegriffen, wenn ihr eigenes Verhalten mit dem Anderer verglichen und als weniger nachhaltig aufgefasst wird. Dabei ist dieses Bewerten vom Verhalten unserer Mitmenschen nie wirklich sinnvoll, denn es gibt nur eine Person, bei der du schnell und effektiv etwas ändern kannst: Du selbst!

Nachhaltig leben ist ein Prozess

Für eine konsequent nachhaltige Lebensweise ist unser Alltag mit unseren Gewohnheiten oftmals gar nicht ausgerichtet. Für jeden nachhaltigen Schritt müssen wir um drei Ecken denken und uns Methoden ausdenken, wie wir diesen (nachhaltig) in unseren Alltag integrieren können.

Gerade am Anfang von deinem nachhaltigen Umdenken sind die kleinen Schritte besonders einfach und wirksam. Achte zum Beispiel darauf, deinen wiederverwendbaren Kaffeebecher immer in die Handtasche zu stecken, trenne deinen Müll konsequent und richtig oder schau dich mal in deinem Bad um: Wenn du deine Zahnbürste gegen eine mit Bambusgriff austauschst, hast du schon viel getan und es ist in Ordnung, eine Zahncreme in der Tube zu verwenden. Niemand ist perfekt!

Wer mit der Bambuszahnbürste anfängt, der nimmt etwas später vielleicht auch das wiederverwertbare Abschminktuch dazu und nach einiger Zeit schmeckt der Käse auch besser als die Leberwurst auf dem Vollkornbrot, das man sich in der Box aus Metall und nicht in der Alufolie mit zur Arbeit nimmt.

Frauenhaende halten ein in tuch eingewickeltes Geschenk mit braunem Anhaenger und lavendelzweig

Schritt für Schritt nachhaltig werden

Stück für Stück lernen wir so mit Veränderungen klarzukommen, ermahnen uns dazu und erinnern uns jeden Tag daran, in kleinen Schritten mehr für die Umwelt zu tun. Eine Umstellung der gesamten Lebensweise von einem Tag auf den anderen ist nicht nur unrealistisch und stellt viel zu hohe Ansprüche an dich selbst, sie ist vor allem langfristig in den meisten Fällen nicht erfolgreich.
Wo es geht, kannst du verzichten – und wo es nicht geht, kannst du einen Kompromiss finden. Nicht jeder kann Tag für Tag mit dem Fahrrad zur Arbeit fahren. Ein wichtiger Termin, bei dem das Outfit nicht zerknittert sein darf, das To-Do, das nicht mit dem Rad erledigt werden kann, oder auch das Wetter, das einem dir Strich durch die Rechnung macht. Der Kompromiss ist dann eben, dass man nur bei gutem Wetter mit dem Rad zur Arbeit fährt. Das ist praktikabel, aber nicht perfekt und das ist auch in Ordnung.
Genauso kannst du, einfach darauf achten, dass die Verpackungen aus Rezyklat oder nachwachsenden Rohstoffen hergestellt sind. Damit hast du schon im ersten Schritt eine richtige Entscheidung getroffen. Achte außerdem darauf, die Verpackungen korrekt zu recyceln: Falls du dir nicht sicher bist, wie du lavera Naturkosmetik Verpackungen recyceln sollst, schau dir unseren Beitrag dazu an.
runte stabile papiertuete mit bioabfall auf grauer arbeitsplatte

Kleine Fehler, große Wirkung

Es ist nach wie vor in Ordnung, mal einen Fehler bei der Mülltrennung zu machen, es ist in Ordnung, ein Mal im Jahr mit dem Flieger in den Urlaub zu fliegen, es ist in Ordnung, kein Bio-Gemüse vom Feld nebenan zu kaufen. Wenn jeder einen kleinen Beitrag leistet, dann wird aus diesen vielen kleinen Beiträgen irgendwann ein großer. Denn bis zum Schluss nachhaltig sein, das kann eigentlich niemand der am „normalen“ Leben teilhaben will. Niemand kann zu 100 % perfekt nachhaltig leben – denn dann dürften wir gar nicht mehr existieren. Deswegen ist es wie mit allem im Leben: Es ist ein Kompromiss.

Warum dann darüber sprechen?!

Wir sprechen darüber, damit auch andere nachhaltigere Entscheidungen treffen. Wir tauschen uns aus, geben Tipps, erfahren Neues und vor allem Bestätigung in dem, was wir tun – deswegen sprechen wir darüber. Ja, bei dem einen oder anderen mag auch ein bisschen zu viel Stolz mitschwingen, aber wenn man sein komplettes Küchensortiment auf Zero-Waste Alternativen umgestellt hat, dann kann man auch ein bisschen stolz darauf sein. Es ist nicht verwerflich, Vorbild zu sein.
Es geht doch aber vor allem um eines: Die Bereitschaft! Die Bereitschaft, etwas zu tun und die Bereitschaft, sich auseinanderzusetzen. Denn nur wer bereit für Veränderungen ist, wird in Zukunft einen Vorteil haben. So war es schon immer.

Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen

Ja, die kleinen Schritte, die wir persönlich in die richtige Richtung gehen, werden den Klimawandel weder aufhalten noch die Auswirkungen spürbar minimieren. ABER: Wenn alle kleine Schritte in die richtige Richtung gehen, egal wie diese aussehen, dann kann man die Welt nachhaltig nachhaltiger gestalten.
Bis dahin ist es noch ein weiter Weg, der voll von kleinen und großen Nachhaltigkeitssünden ist. Diese gilt es so aus dem Weg zu räumen, dass sie nicht wieder hineinfallen und den Nachfolgern den Weg versperren. Wir machen den Anfang mit Naturkosmetik, die aus einem klimaneutralen Unternehmen kommt.
Mehr zur Nachhaltigkeit erfährst du in unserer lavera Welt.

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