Flammkuchen mit Birne, roten Zwiebeln und Mandelschmand


Martina - Januar 2018 

 Wer ein köstliches Rezept sucht, der kommt am Flammkuchen schon längst nicht mehr vorbei. Kein Wunder, denn das Rezept hat nicht nur viele Gesichter, sondern ist auch sehr praktisch im Alltag.

Sind wir mal ehrlich, würden wir uns ALLE nicht sehr gerne im Alltag abwechslungsreicher, frischer und gesünder ernähren?

Doch fehlende Zeit oder unsere Bequemlichkeit funkt uns oft dazwischen und Schwups, landen wir doch wieder bei Dingen, auf die wir lieber verzichtet hätten. Deswegen liebe ich Rezepte, die man gut vorbereiten, kühlen oder auch einfrieren kann.

Zum Beispiel Flammkuchen – die sind schnell und einfach zu machen. Ihr könnt den Teig am Vortag zubereiten, oder auch bereits gekühlt im Supermarkt oder Bioladen kaufen. Mit nur wenigen Zutaten ist er schnell und lecker belegt und in ein paar Minuten fertig für den Verzehr!

Heute zeige ich Euch ein Rezept, das ich über alles liebe. Ganz einfach gehalten mit nur ein paar Zutaten, zaubert Ihr so aber ein fantastisches und leckeres Essen.

Zutaten für 1 Blech Flammkuchen 

Teig

  • 400g Dinkelmehl / Typ 630
  • 200 ml warmes Wasser
  • 1 Würfel frische Hefe
  • 3 EL Olivenöl
  • 1 TL Meersalz

Belag

  • 100g Mandelschmand
  • 2 rote Zwiebeln
  • frischer Pfeffer
  • etwas Meersalz
  • 2-3 Birnen (je nach Größe)

Zubereitung Mandelschmand

Den Mandelschmand habe ich vor mehreren Jahren in meinem Bioladen entdeckt. Ich bin ein echter Fan geworden, da es eine super Alternative zu Creme Fraiche ist. Wer keinen Mandelschmand findet, kann ihn ganz leicht selber machen. Hier das Rezept für Euch.

  • 200 g Mandeln (ohne Schale)
  • 150 ml Mandelmilch (ungesüßt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 EL Olivenöl

Die Mandeln über Nacht in Wasser einweichen. Das Wasser abgießen, etwas Salz dazu und erst mal ca. 50-70 ml Mandelmilch hinzugeben und mit einem starken Mixer gut vermengen. Jetzt nach und nach mehr Mandelmilch hinzugeben, bis die gewünschte Konsistenz erreicht ist. Am Schluss das Öl gut unterrühren. Etwas ruhen lassen. 

Meist dickt der Mandelschmand noch etwas nach. Beachtet bitte, dass jedes Lebensmittel anders ist. Fangt mit weniger Mandelmilch an und gießt dann, langsam mehr Milch zu den Mandeln. Je mehr Mandelmilch Ihr verwendet, umso flüssiger wird es. Je nachdem was Ihr kochen möchtet, könnt Ihr Mandelschmand zubereiten oder auch Mandelsahne.

Zubereitung Flammkuchen

Wasser minimal erwärmen und Hefewürfel im Wasser auflösen. Das Mehl mit Salz und Olivenöl in die Küchenmaschine geben, „Hefewasser“ hinzugeben und alles zu einem Teig vermengen. Dann gut durchkneten und das Ganze für 10 min. abgedeckt an einen warmen Ort stellen.

Jetzt den Ofen gut vorheizen, 180° (Ober- und Unterhitze). Den Teig auf einer bemehlten Fläche erneut gut durchkneten und noch einmal ca. 10 min. zur Seite stellen. Wer wenig Zeit hat, kann ihn auch gleich auf das Blech legen. Das klappt bei mir auch immer super. Jetzt den Mandelschmand auf dem Teig gleichmäßig verteilen, Zwiebeln in Ringe schneiden, die Birnen entkernen und in dünne Scheiben schneiden und nach Lust und Laune belegen. 

Etwas Rosmarin vom Strauch zupfen, ein wenig Pfeffer gleichmäßig über den Flammkuchen geben und den Teig 15-18 Minuten (je nach Ofen) goldbraun backen – FERTIG.

Das Schöne am Flammkuchen

Das Schöne am Flammkuchen ist, dass er warm, aber auch kalt köstlich schmeckt. Deswegen freue ich mich immer, wenn Reste übrig bleiben. Die kommen entweder in eine Box und wandern bis zum Abendessen in den Kühlschrank oder werden auch von den Kindern gerne als Snack mit in die Schule genommen. Aber wie oft freue ich mich, wenn ich keine Zeit zum Kochen finde und mir mittags einen schönen Tee mache und noch ein Stück Flammkuchen aus dem Kühlschrank zaubern kann. Ideal also, wenn das Kochen mal zu kurz kommt oder man viel unterwegs ist.

Kreativ belegt & einfach lecker!

Probiert Euch auch beim Belag aus – je nachdem, was Ihr oder Eure LIEBEN gerne mögen. Hier sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

Ich wünsche Euch ganz viel Freude beim Genießen.

Viele Grüße vom Lande

Martina

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